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Neujahrsgrüße 2021

Liebe Vereinsmitglieder, sehr verehrte Sponsoren und Gönner des Vereins,

Im Namen unseres Vereins wünschen wir euch ein gesundes, frohes, erfolgreiches und hoffentlich wieder „normales“ Jahr 2021.

Der Mitgliederzuwachs von 2019 hat sich leider 2020 nicht fortgesetzt, aber was war denn 2020 schon so wirklich „normal“.

Noch normal sind wir ins Jahr gestartet: am 5. Januar haben wir Freunde aus Föhren und Umgebung zu einem schon fast traditionellen „Naujahrsempfang“ in unserem noch festlich und weihnachtlich geschmückten Clubhaus zu einer lockeren Runde begrüßt und auch am 16. Februar schien bei unserem Prinzenflug, bei dem sich Prinzenpaare, Kinderprinzenpaare und Karnevalsgarden der umliegenden Ortschaften im Cockpit versammelten, alles in Ordnung, ausser dass starke Winde, die „Flüge“ mit unserer Cessna unmöglich machten.

Doch die schlechte Nachrichten über ein Virus häuften sich schon und so kam es, dass ab Mitte März unser Cockpit geschlossen und alle darin geplante Aktivitäten für längere Zeit abgesagt werden mussten. Zum Teil neue Wörter prägten nun unser Leben: „Corona“, „COVID-19“, „Lockdown“, „Ausgangssperre“, „Home-Office“, „Maskenpflicht“, „Grenzkontrollen“ und „Social distancing“ hemmten oder verhinderten unsere Pläne und sowohl AusFLÜGE wie auch geplante Treffen in unserem Clubhaus mussten storniert oder veschoben werden.

Dennoch war unsere „Charly Tango“ 2020 über 100 Stunden in der Luft, und auch wenn es um oder sogar über 200 Stunden hätten sein können, war das Jahr 2020 trotz den Einschränkungen für unsere Club kein Jahr des Dornröschenschlafes.

Im und um unser Cockpit herum wurde so Manches gearbeitet und im Namen unseres Clubs möchten wir uns bei allen bedanken, die Hand mit angelegt haben und ihre Freizeit in den Dienst unseres Fliegerclubs gesetzt haben. Wir denken hier an die Renovierung unserer Küche, die Einrichtung eines neuen Computers und den Tausch des Containers. Auch wurden alle Fenstergitter und weißen Metallteile neu lackiert, die Außenanlage wurde in Schuss gebracht und viele Hecken und Bäume zurückgeschnitten. Unser Clubheim und die Halle erhielten neue Hauptverteiler Schränke, und unsere Cessna 172 SP wurde mit einem zweiten Funkgerät „King Bendix 165 A-8,33 kHz“ auszustatten, die Benzinanzeige wurde erneuert und diverse Kleinteile ausgetauscht, so dass sich die Maschine auf dem technisch besten Stand befindet und wir im September auch wieder einige Stunden im Dienste der Wissenschaft mit der UNI Trier in der Luft sein konnten.

Wir bedanken uns bei euch für euren persönlichen Einsatz und die finanzielle Unterstützung, ohne die ein Verein nicht existieren kann.

Auch fürs kommende Jahr haben wir Pläne und wir zählen auch hier wieder auf die tatkräftige Unterstützung unserer Mitglieder und Helfer!

Alles Gute und bleibt gesund!

Euer Vorstand des FCRT

Der Nikolaus ist (trotz COVID-19) auf Trier-Föhren gelandet !

Wegen Corona und den dadurch beschlossenen Einschränkungen, durfte der heilige Nikolaus dieses Jahr die Kinder aus den umliegenden Gemeinden von unserem Fliegerclub nicht zu sich einladen und mit kleinen Kindern und ihren Familien seinen Namenstag feiern.

Da sich der Nikolaus aber nicht von einem Virus ausbremsen lässt und vor Allem die Kinder nicht im Stich lassen wollte, ist er in den letzten Tagen trotzdem von der Milchstrasse kommend nach Föhren geflogen und hat im Clubheim des Fliegerclubs eine Videobotschaft für die Kinder aus der Umgebung aufgenommen.

Diese Videobotschaft ist unter folgendem Link https://www.dropbox.com/s/qkes31uyj8qadog/Nikolaus%202020%20FCRT.mp4?dl=0 zu finden.

Wir sind uns wohl bewusst, dass die Region Trier durch die Amokfahrt am letzten Dienstag unter Schock steht, sind aber auch der Meinung, dass unser Video vielleicht den Kindern helfen kann, auf andere Gedanken zu kommen.

Der Fliegerclub Region Trier wünscht euch allen und trotz der gespannten Lage, in der wir uns befinden, schöne und besinnliche Feiertage in der Hoffnung, dass wir alle gemeinsam, nach dem Rutsch ins Jahr 2021, so schnell wie möglich wieder in die Normalität zurückkehren können.

Unterwegs im Auftrag der Wissenschaft

Nachdem einige geplante Foto Missionen im Frühjahr und Sommer 2020 der COVID-19 Pandemie zum Opfer fielen, war die D-EFCT kürzlich wieder im  Namen der Wissenschaft unterwegs.

Mit unserem zweiten Vorsitzenden Pierre Lorang am Steuerhorn wurden Korridore im Raum Essen sowie Gerolstein im Auftrag der Universität Trier präzise abgeflogen. Diesmal ging es um den Gesundheitszustand der Bäume in Stadtgebieten. Mit an Board war auch diesmal wieder Henning Buddenbaum, Wissenschaftlicher und Mitarbeiter des Fachbereichs Raum- und Umweltwissenschaften, Umweltfernerkundung und Geoinformatik. Er überwachte die Aufnahmen von der Rücksitzbank aus.

Solche Flugaufträge sind sehr zeit- und planungsintensiv. Unsere Cessna muss für jede Mission entsprechend umgebaut werden: der Co-Pilotensitz muss aus- und die Hydrospektralkamera eingebaut werden. Damit die Linse der Kamera nicht verschmutzt wird und die Bilder nicht von vorbei ziehenden Auspuffgasen beeinträchtigt werden, muss eine entsprechende Verlängerung an den Auspuff des Flugzeugs angebracht werden. Dabei half Max, Student und Mitarbeiter der Universität Trier .

Die Planung  der zu überfliegenden Koordinaten und die entsprechende Koordination mit der Luftaufsicht übernahm Pierre. Aufgrund der inzwischen jahrelangen Erfahrung hat er bereits Routine im Eingeben der Daten und auch gute Kontakte zum Team der Deutschen Flugsicherung und der Abteilung „Besondere Nutzung Luftraum (BNL)“ in Langen.

Bilder von dem Auf- und Abbau findest Du bald hier. (Dauert noch etwas, die Seite wird noch erstellt und die Bilder hochgeladen)