CVFR-Berechtigung heute nach EASA im PPL (A) enthalten

Über großen Verkehrsflughäfen und ab einer Höhe von 10.000 Fuß (Flugfläche 100, ca. 3.000 m) wird der Luftraum zur Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsflugzeuge besonders kontrolliert. Im Fachjargon der Flieger wird dieser Luftraum als „Luftraum Charly“ bezeichnet.

Damit es in diesen Lufträumen kein „Durcheinander“ gibt, mit anderen Worten gefährliche Begegnungen zwischen kleinen und großen Flugzeugen ausgeschlossen werden, müssen Privat-Piloten eine besondere Ausbildung und Qualifikation erwerben, damit sie in diese Lufträume einfliegen dürfen. Diese Qualifikation hieß gemäß der deutschen Verordnung LuftPersV bis 2014 CVFR-Berechtigung – heute ist diese Qualifikation in der PPL(A) gemäß EASA enthalten.

Wer bis April 2014 keine CVFR-Berechtigung hatte, wurde seine PPL in eine europäische Lizenz LAPL(A) umgeschrieben, in der EU praktisch eine fast gleichwertige Lizenz wie PPL(A). „Alte“ PPL als auch die neue LAPL(A) können nach einer Zusatzausbildung ähnlich einer CVFR-Ausbildung  in einen „neuen“ PPL (A) nach EASA aufgewertet werden.

  • Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften,
  • Funknavigation
  • Technik (Instrumente)

Dazu kommen mindestens zehn Flugstunden praktische Ausbildung, in denen die verschiedenen Funk-Navigations-Verfahren geübt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der permanenten Kontrolle von Kurs und Höhe.

Abgeschlossen wird dieser Lehrgang mit theoretischer und praktischer Prüfung.